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Friedrich Nietzsche

Anmerkungen zur Person

Die Rubrik Biographien ist gerade erst im Entstehen. Da andere Seiten jedoch bereits auf Seiten dieser Rubrik verweisen, sind sie bereits freigeschaltet, auch wenn die Inhalte teilweise noch fehlen oder noch in sehr unfertigem Zustand sind.

[ Inhaltsverzeichnis ]

*1844
†1900

Burschenschaft Franconia Bonn 1864

Philosoph und klassischer Philologe. 1869 Professor für griechische Sprache und Literatur in Basel. Freundschaft mit Wagner.

Werke

  • Menschliches Allzumenschliches
  • Also sprach Zarathustra
  • Jenseits von Gut und Böse
  • u. a. m.

Zitate

»Man muß den schlechten Geschmack abtun, mit vielen übereinstimmen zu wollen.« Friedrich Nietzsche

»Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muß man besitzen.« Friedrich Nietzsche

»Mutige Leute gewinnt man dadurch, indem man die Sache gefährlicher darstellt, als sie ist.« Friedrich Nietzsche

»Gut deutsch sein heißt sich entdeutschen. – Das worin man die nationalen Unterschiede findet, ist viel mehr, als man bis jetzt eingesehen hat, hat, nur der Unterschied verschiedener Kulturstufen und zum geringsten Teile etwas Bleibendes (und auch dies nicht in einem strengen Sinne). Deshalb ist alles Argumentieren aus dem National-Charakter so wenig verpflichtend für den, welcher an der Umschaffung der Überzeugungen, das heißt an der Kultur arbeitet. Erwägt man zum Beispiel, was alles schon deutsch gewesen ist, so wird man die theoretische Frage: was ist deutsch? sofort durch die Gegenfrage verbessern: was ist jetzt deutsch? – und jeder gute Deutsche wird sie praktisch, gerade durch Überwindung seiner deutschen Eigenschaften, lösen. Wenn nämlich ein Volk vorwärts geht und wächst, so sprengt es jedesmal den Gürtel, der ihm bis dahin sein nationales Ansehen gab; bleibt es stehen, verkümmert es, so schließt sich ein neuer Gürtel um seine Seele; die immer härter werdende Kruste baut gleichsam ein Gefängnis herum, dessen Mauern immer wachsen. Hat ein Volk also sehr viel Festes, so ist dies ein Beweis, daß es versteinern will und ganz und gar Monument werden möchte: wie es von einem bestimmten Zeitpunkte an das Ägyptertum war. Der also, welcher den Deutschen wohlwill, mag für seinen Teil zusehen, wie er immer mehr aus dem, was deutsch ist, hinauswachse. Die Wendung zum Undeutschen ist deshalb immer das Kennzeichen der Tüchtigen unseres Volkes gewesen.« Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches, II Aph. 323, Schlechta I. 851 f.

»Was der deutsche Geist sein könnte, wer hätte nicht schon darüber seine schwermütigen Gedanken gehabt! Aber dies Volk hat sich willkürlich verdummt, seit einem Jahrtausend beinahe: nirgendwo sind die zwei großen europäischen Narkotika, Alkohol und Christentum, lasterhafter gemißbraucht worden. Neuerdings kam sogar noch ein drittes hinzu, mit dem allein schon aller feinen und kühnen Beweglichkeit des Geistes der Garaus gemacht werden kann, die Musik, unsre verstopfte verstopfende deutsche Musik. Wieviel verdrießliche Schwere, Lahmheit, Feuchtigkeit, Schlafrock, wieviel Bier ist in der deutschen Intelligenz! Wie ist es eigentlich möglich, daß junge Männer, die den geistigsten Zielen ihr Dasein weihn, nicht den ersten Instinkt der Geistigkeit, den Selbsterhaltungs-Instinkt des Geistes in sich fühlen – und Bier trinken? [...] Der Alkoholismus der gelehrten Jugend ist vielleicht noch kein Fragezeichen in Absicht ihrer Gelehrsamkeit – man kann ohne Geist sogar ein großer Gelehrter sein –, aber in jedem andren Betracht bleibt er ein Problem.« Nietzsche, Friedrich: Was den Deutschen abgeht, in: Götzen-Dämmerung, in: Werke in zwei Bänden, Bd. 1. Essen o. J., S. 333

»Beim Nationalismus handelt es sich um die schlechte Ausdünstung von Leuten, die nichts anderes als ihre Herden-Eigenschaften haben, um darauf stolz zu sein.« Nietzsche

»Alle Vorurteile kommen aus den Eingeweiden.« Friedrich Nietzsche

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